„Zweifellos vermag die Politik Großartiges zu schaffen, aber nur das Herz vollbringt Wunder“ (George Sand, französische Schriftstellerin)

Und um diese kleinen und großen Wunder zu feiern, die das Herz tagtäglich vollbringt, kamen auch im vierten ZePI-Jahr alle Pflegeeltern zur Weihnachtsfeier im Bürgerhaus in Ingelheim zusammen.

Ein sanftes Gelb kombiniert mit Mandarin neben Amazonasgrün?

Was sich anhört wie eine Diskussion zwischen Modedesignern, ist das Erstellen eines Farbkonzeptes durch den Innenarchitekten Martin Riker („Archikult“, Mainz). Er hat sich sehr genau darüber informiert, was in den Räumen von ZePI geschieht und erfahren, dass jeder Raum eine andere Funktion hat. Dieser Funktion entsprechend plante er die Gestaltung mit Materialien, Mobiliar, Bodenbelägen bis hin zum Sonnenschutz.

„Hier ist nichts so wie anderswo, wo man Erfolg haben muss, wo man etwas erreichen muss. Hier erlebt man etwas.“ (Arno Stern, geb. 1924, Pädagoge und Forscher)

Mehr als zwei Stunden bot hat die Psychologin Daniela Lentner (Pflege-)Kindern bei ZePI in ihrem Projekt einen „Malort“ nach Arno Stern an. Nichts was hier entsteht, wird bewertet. Der Ausdruck des Kindes mittels Farbe, also das Bild, das nicht gedeutet oder bewertet wird, kann das Kind zu seinem wahren Inneren zurückkehren lassen. Denn diese „natürliche Spur“, so Arno Stern, der das Kind folgt, fördert seine Fähigkeiten, die zur Entfaltung und Stärkung seiner Persönlichkeit führen.

Bunt wie das Leben – Pflegefamilien von ZePI feiern Sommerfest

Wie alle Familien haben Pflegefamilien das ganze Jahr über einiges zu tun, manchmal aber vielleicht auch ein bisschen mehr. Grund genug, sich beim Sommerfest über Sonne und gute Laune zu freuen.

24 Familien waren mit ihren Kindern zum Grillen am Kommunikationszentrum in Argenthal eingeladen. Wer kam, brachte einen Salat mit und genoss die Zeit, ungezwungen mit anderen Pflegeeltern ins Gespräch zu kommen: „Wie läuft das eigentlich bei euch …?“

Ein Jahr ZePI

ZePI feiert seinen ersten Geburtstag und freut sich mit allen Menschen, die ZePI unterstützen, denen ZePI helfen konnte und kann und natürlich mit allen Menschen, die mit ZePI zusammenarbeiten.

Ohne Pflegeeltern, dem eigentlichen Kapital von ZePI, geht nichts! Daher geht ein besonderer Dank an alle Pflegeeltern und deren leibliche Kinder für ihr Engagement.

Was in einem Jahr ZePI alles passiert ist, können Sie in unserer Broschüre „Ein Jahr ZePI“ nachlesen:

Pflegekinder und „typische“ Krisenverläufe

Wenn ein Kind innerhalb kurzer Zeit seine Eltern verlassen muss und nicht weiß, wie es weitergeht, dann ist dies eine Krisensituation und löst nicht selten einen Schock beim Kind aus. Dieser ist von außen nicht immer gut zu erkennen. Dass eine solche Erfahrung auch Jahre später ihre „Spuren“ hinterlässt, spüren Pflegeeltern häufig am Verhalten ihres Pflegekindes.

Aussage einer Pflegemutter zu Marion, 7 Jahre alt, seit fünf Jahren in der Familie: